WeAreDevelopers World Congress 2025

Business Technology

WAD: Neue Tech-Trends

Von Legacy-Systemen bis KI-Infrastruktur: Erkenntnisse vom WeAreDevelopers World Congress 2025

Wir haben gerade drei unvergessliche Tage auf dem WeAreDevelopers World Congress 2025 in Berlin verbracht, dem wichtigstem jährlichen Treffen für Softwareentwickler in Europa. Dort schlossen sich unsere Kollegen Khach Gejagezyan, Sascha von Brevern und Alexander Lapitski Tausenden von Tech-Enthusiasten aus der ganzen Welt an – vereint durch ihre intellektuelle Neugier und ihre gemeinsame Begeisterung für Innovation ebenso wie für tiefgehende Verbindungen.

Da unzählige Sessions parallel liefen, war es unmöglich, sich für eine zu entscheiden. Doch es wurden alle Vorträge aufgezeichnet, sodass jeder sich verpasste Highlights nachträglich noch einmal anschauen konnte.

Höhepunkte der Veranstaltung

Aus den Erfahrungen des DEVnet-Teams waren die diesjährigen Highlights:

  • Tobias Scholz von der Technologieberatung Innoq zeigte, wie man eine Framework-unabhängige Komponentenbibliothek mit WebComponents, Lit und Vite erstellt.
  • Dr. Werner Vogels, VP und CTO bei Amazon, teilte Architekturprinzipien aus Amazons Erfahrung mit groß angelegten Systemen – wobei er die Bedeutung von Ressourcen-Effizienz, Einfachheit und asynchronen Mustern für den Bau langlebiger Systeme hervorhob.
  • Marcel Scherenberg vom Finanzdienstleister Stifel erkläre, wie man KI-Agenten für die Bereitstellung von Azure-Infrastruktur mittels natürlichsprachlicher Prompts einsetzt.
  • Marc Müller vom Softwareentwickler Contentful zeigte, wie optimistische UI-Updates (Optimistic UI) den Messwert „Interaction to Next Paint“ (INP) drastisch verbessern können.
  • David Rubin von Spotify bot Einblicke in die jahrzehntelange Transformation des Audio-Streamingdienstes und beschrieb den Wechsel von Monolithen zu Microservices sowie von manuellen Prozessen zu KI-gesteuerten Tools.
  • Markus Harrer von der Technologieberatung InnoQ führte in die KI-gesteuerte Software-Archäologie ein – und demonstrierte, wie große Sprachmodelle (LLMs) und Datenanalyse-Tools Entwicklern helfen können, Legacy-Systeme besser zu verstehen, zu warten und weiterzuentwickeln.

Jenseits des Codes

Natürlich ging es bei dem Kongress nicht nur um Code – sondern auch um Menschen.

Außerhalb der Konferenz-Säle bot die offizielle Kongressparty die Gelegenheit, sich zu entspannen. Während der Veranstaltung tauschten sich unsere Kollegen unter anderem mit den Tech-Enthusiasten Jost Kasparek, Vanessa Imhoff und Linus Benkner aus – und sprachen über die Tech-Branche und einzelne Konferenz-Sessions und genossen die Atmosphäre.

Dieses Event hat uns wieder einmal daran erinnert: Während wir wegen der Inhalte kommen, bleiben wir wegen der Gemeinschaft. Ein riesiges Dankeschön an die Organisatoren für diese erstklassige Veranstaltung – wir sind zurückgekehrt, voller Ideen, Inspiration und Energie für das, was als Nächstes kommt.

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